Minimalistin Eigenschaften Argumente

Bin ich eine Minimalistin? 8 weitere Argumente dafür

In meinem letzten Beitrag berichtete ich darüber, wie ich zufällig darauf aufmerksam wurde, dass mein Lebensstil eine Art Minimalismus darstellt und zählte acht meiner Eigenschaften auf, die mich möglicherweise zur Minimalistin machen. Heute nenne ich euch acht weitere Gründe, weshalb ich mich mit Minimalisten ein Stück weit identifizieren kann.

 1. Für unser erstes Baby wollte ich keine unnötige Ausstattung

Schon als ich mit meinem ersten Kind schwanger war, war ich der Meinung, dass man für ein Baby nicht viel brauchte. Ich wollte zum Beispiel keine Wickelkommode. Man könne ein Baby auch auf dem Bett wickeln, fand ich. Letzt endlich wickelten wir unsere Babys im Badezimmer auf der Waschmaschine. Ein Babybett legten wir uns auch nicht zu, stattdessen schlief unser Baby bei uns im Familienbett. Zum Baden unserer Babys benutzten wir ein Wäschebecken oder wir badeten gemeinsam in der großen Wanne. Pflegeprodukte extra für Babys benutzten wir kaum.

Brei kochte ich beim ersten Kind immer selber, ab dem zweiten Kind gab es als Beikost kein Extraessen mehr, es aß direkt bei uns Erwachsenen mit. Ich habe noch nie ein Babybreigläschen gekauft.

Dass ein Mobile, eine Babywippe und eine Krabbeldecke hilfreich sind, merkte ich erst, als ich es bei anderen entdeckte. Von selbst wäre ich wohl nicht darauf gekommen, nach solchen Dingen Ausschau zu halten.

Eine Zeit lang dachte ich sogar, wir hätten uns unseren Kinderwagen umsonst angeschafft, da ich meine erste Tochter zweieinhalb Jahre nur auf dem Rücken trug. Heute ist unser Kinderwagen allerdings ziemlich hinüber. Als Buggy für meine größeren Kinder und die Großeinkäufe habe ich ihn nämlich dann doch unendlich viel eingesetzt. Lediglich die Babyschale für den Kinderwagen war tatsächlich ein Fehlkauf. Im ersten Lebensjahr trug ich alle meine Babys nur an meinem Körper.

Neue Klamotten für die Kinder kaufe ich nur sehr selten. Nach Möglichkeit versuche ich Verwandten oder Bekannten gebrauchte Sachen abzukaufen. Die Kleinen tragen bislang hauptsächlich Klamotten der Ältesten auf. Vieles bekommen unsere Kinder auch von der Verwandtschaft zu Geburtstagen geschenkt. Außerdem strickt meine Oma ganz fleißig für die Kinder Jacken, Pullover und jede Menge Kleidchen.

Für meine drei Töchter habe ich seit der Geburt der Ältesten, also in sechseinhalb Jahren, insgesamt 1100 Euro für Kinderklamotten (inklusive Schuhe) ausgegeben. Das waren durchschnittlich 170 Euro pro Jahr und 15 Euro pro Monat. Ich denke, dass das nicht sonderlich viel ist. Auf familie-und-tipps.de wird erwähnt, dass man, sofern man keine Markenprodukte kaufe, 30 bis 50 Euro pro Monat für Klamotten eines Kindes benötige.

Übrigens gab ich auch nie Geld für Umstandsmode während der Schwangerschaft aus. Ich kam fast ausschließlich zurecht mit den Klamotten, die ich besaß. Auch wenn ich dadurch noch weniger abwechslungsreich gekleidet war als ohnehin schon. Bloß in der jetzigen Schwangerschaft musste ich mir ein paar Shirts von meiner Mutter bzw. einer Freundin borgen, da meine eigenen T-Shirts nicht über den Bauch reichten.

2. Spielsachenüberfluss bei Kindern stört mich

Wenn wir gefragt werden, was man unseren Kindern zu Weihnachten oder Geburtstag schenken könnte, bin ich meist überfordert. Ich denke mir immer, sie hätten doch schon alles und bräuchten nichts mehr. Sie haben auch unendlich viel! Aber wenn ich bei den Freunden und Cousinen meiner Kinder vergleiche, was diese noch so alles besitzen, fällt mir auf, dass da noch zahlreiche Wünsche für unsere Kinder möglich wären. Ich selbst käme gar nicht auf die Idee, mich zu erkundigen, was es noch „gäbe“. Ich habe zum Beispiel noch nie in einem Spielzeugkatalog geblättert.

Da unsere Kinder nicht fernsehen (sondern nur DVDs schauen – siehe hierzu der Artikel „Kinder und Fernsehkonsum - Schadet Fernsehen Kindern?“), kriegen wir auch über Fernsehwerbung nicht mit, was es noch alles an Spielsachen gibt.

Von den Spielsachen, die unsere Kinder besitzen, haben wir ihnen nur einen winzigen Bruchteil selbst gekauft. Ich habe zum Beispiel ein paar Kinderbücher zum Thema Veganismus bestellt. Außerdem besorgte ich einmal zusätzliche Lego-Duplo-Bausteine, weil mir das Bauen von Lego-Häusern und Schlössern mit den Kindern sehr viel Spaß macht. Ansonsten bekommen die Kinder von der Verwandtschaft und ihren Freunden zu Geburtstagen und Weihnachten so viel geschenkt, dass ich es nicht für nötig halte, ihre Spielzeugsammlung zwischendurch noch zusätzlich zu vergrößern. Wenn wir einmal einen konkreten Wunsch für die Kinder haben, merken wir ihn uns für Weihnachten oder Geburtstag als Tipp für die Verwandtschaft. Wir selbst haben den Kindern zu Weihnachten die letzten Jahre gar nichts geschenkt, was ihnen nicht einmal auffiel.

Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass ich geizig wäre. Für Sinnvolles investiere ich gerne etwas, sei es für meine Familie oder für andere. Aber ich möchte nicht, dass unsere Kinder zu kleinen Materialisten heranwachsen, die immer mehr verlangen und ohne jegliches Zutun jeden Wunsch erfüllt bekommen. Außerdem denke ich, dass ein Spielsachenüberfluss auch deren Kreativität einschränkt.

3. Ich mag keine Pflichtgeschenke zu Weihnachten und Geburtstag

Ich mag es zwar sehr, jemandem von Herzen etwas Sinnvolles zu schenken. Aber zwanghafte Pflichtgeschenke zu Weihnachten und Geburtstag verlieren für mich an Wertigkeit.

Mein Mann und ich schenken uns schon seit zehn Jahren nichts mehr zu Weihnachten. Und zum Geburtstag gibt es, wenn überhaupt, eher etwas Symbolisches. Ich gestalte für meinen Mann jedes Jahr zum Geburtstag einen Tischkalender mit Familienfotos für seinen Arbeitsplatz im Büro.

Zu meinem dreißigsten Geburtstag wollte er mir unbedingt etwas Besonderes schenken. Ich wünschte mir einen zweiseitigen Brief, in dem er mir schreiben sollte, warum er mich liebte. Sein Brief war das schönste Geschenk, das ich mir hätte erträumen können. Aus unerfindlichen Gründen glaubte mein Mann, dass „lediglich“ ein Brief für einen dreißigsten Geburtstag nicht reichen würde und schenkte mir zusätzlich einen Massagegutschein. Dieser hängt heute, nach anderthalb Jahren, immer noch an unserem Kühlschrank. Ich habe weder die Zeit, noch das Bedürfnis, diesen einzulösen.

Wie viele unnütze Dinge zu Weihnachten und Geburtstagen verschenkt werden, finde ich schade. Vielleicht sollte man es positiv sehen, weil damit die Wirtschaft angekurbelt wird? Aber wie viel Müll wird dadurch produziert, welcher der Umwelt letztlich schadet? Ich kann mich oftmals über Geschenke nicht richtig freuen, weil sie nicht meinem Geschmack entsprechen, ich Ähnliches bereits besitze oder einfach keine Verwendung dafür finde. Es tut mir dann leid um die Mühe und die Kosten des Schenkers. Mich des Geschenkes direkt zu entledigen, fällt mir schwer. Erstmal liegt es ein paar Jahre herum, bis ich guten Gewissens sagen kann, dass ich es jetzt entsorge oder weiterverschenke.

Oft freut man sich ja eher über die Geste des Schenkers als über das eigentliche Geschenk. Aber wenn es, wie bereits erwähnt, ein „Pflichtgeschenk“ ist, wie eben häufig an Weihnachten, dann ist nicht einmal mehr die Geste besonders bedeutungsvoll.

Ich bin heilfroh, dass wir inzwischen sowohl in meiner, als auch in der Familie meines Mannes in gegenseitigem Einvernehmen die Bescherung unter den Erwachsenen an Weihnachten abgeschafft haben. Bei jedem Geschenk so zu tun, als freute man sich, bleibt jetzt allen erspart. Und auch diesen Stress, sich für jeden Verwandten ein halbwegs sinnvolles Geschenk zu überlegen, haben wir nicht mehr.

Meiner Oma, meinen Eltern und meinen Schwiegereltern gestalte ich dennoch jedes Jahr Wandkalender mit Familienfotos. Diese kriegen sie einfach so, unabhängig von Weihnachten und unverpackt im Dezember.

4. Dinge doppelt und dreifach zu besitzen ärgert mich

Was ich nicht nachvollziehen kann, ist, wenn Leute alles doppelt und dreifach besitzen müssen. In der Küche zehn verschiedene Geschirrsets, zwanzig Töpfe und fünf Salatbestecke. Im Badezimmer tausend verschiedene Kosmetikprodukte, fünf Nagelscheren, zehn Haarbürsten und drei Haarföhne. Anstatt auszusortieren, schaffen sich manche Menschen immer mehr Regale und mehr Schränke an, um alles irgendwo unterzubringen.

Das ist ein Vorteil an unserer kleinen Wohnung. Wir haben schlicht nicht den Platz dafür, solche Massen an Dingen anzusammeln. Wir sind dazu gezwungen, immer mal wieder auszusortieren.

Wir haben einen großen Tisch. Dieser steht im Wohnzimmer und es wird dort gegessen, gemalt und gebastelt. Meine Tochter wird auch bald ihre Hausaufgaben an diesem Tisch erledigen. Ich habe dabei absolut kein schlechtes Gefühl, während andere Eltern sich überlegen, welchen höhenverstellbaren Schreibtisch und welchen rückenschonenden Bürostuhl sie am besten für ihr Kind besorgen. Abgesehen davon, dass wir dafür sowieso nirgendwo Platz hätten, wüsste ich nicht, warum meine Tochter zum Schuleintritt einen eigenen Schreibtisch brauchen sollte. Ich vermute mal, dass sie öfters Unterstützung benötigen wird bei ihren Hausaufgaben. An den großen Esstisch kann ich mich wunderbar dazusetzen und die kleinen Geschwister können ebenfalls bei uns sein und etwas malen. So stelle ich mir das zumindest vor, schon bald wird sich zeigen, ob es wirklich so simpel abläuft …

5. Ausmisten und Dinge entsorgen erfüllt mich

Ausmisten ist etwas, was ich schon als Kind liebte. Alles, was ich nicht mehr brauchte, zu entfernen und die wirklich nützlichen Dinge ordentlich zu sortieren und zu verstauen.

Mit drei kleinen Kindern ist das leider etwas, was sich schwierig gestaltet. Wenn ich nämlich einen Schrank gänzlich ausräume, endet es in der Regel so, dass ich am Ende alles noch unsortierter wieder einräumen muss, weil ich aufgrund der ständigen Unterbrechungen wegen Toilettengang und Hungerattacken der Kinder nicht vorankomme. Außerdem durchwühlen die Kinder alles, was ich ausgeräumt habe oder tragen es in andere Räume.

Aber wenn ich es einmal geschafft habe, einen Schrank ordentlich auszusortieren, fühlt es sich an, als hätte ich mich selbst gereinigt. Ich liebe dieses Gefühl!

6. Ich habe kein Bedürfnis nach Luxusurlaub

Dass ich mich zuhause unbedingt wohl fühlen will, liegt wohl auch daran, dass ich unendlich gerne Zeit zuhause verbringe. Ich hatte noch nie das große Verlangen danach zu verreisen und die „Tapeten zu wechseln“. Ich bin gerne in unserem optimal für uns eingerichteten Zuhause, indem wir alles haben, was wir brauchen.

Zum Verreisen konnte ich mich meist nur motivieren, wenn ich jemanden besuchte. So fahre ich zum Beispiel gerne zu unseren Verwandten in die Schweiz und in den Schwarzwald oder besuchte als Jugendliche Freunde in Kroatien, Italien und England. Beziehungen zu pflegen ist mir wichtig. Urlaub mit engen Freunden oder den Großeltern zu machen, finde ich in erster Linie schön wegen der Zeit, die man auf diese Weise miteinander verbringt.

Mein Mann und ich sind in den sechs gemeinsamen Jahren, in denen wir noch keine Kinder hatten, nur dreimal verreist. Einmal für eine Woche zum Zelten in die Toskana. Zwei Wochen verbrachten wir in Haiti wegen des Hilfsprojekts meines Mannes (Haitihilfe Heinz Kühn). Und unsere Flitterwochen führten uns nach Südamerika, wo wir unter anderem zahlreiche Verwandte und Bekannte besuchten. Also drei Reisen in sechs Jahren, während andere in einem Jahr drei Mal verreisen.

Seit wir Kinder haben, waren wir auch erst drei Mal im Urlaub. Jeweils für eine Woche und nicht besonders weit von zuhause entfernt. Stets in Begleitung von uns nahestehenden Personen.

Ich weiß nicht, ob diese Eigenschaft etwas mit Minimalismus zu tun hat. Aber ich sehe schon einen gewissen Zusammenhang. Die Tatsache, nicht ständig nach „Mehr“ und „Neuem“ zu streben, sondern einfach zufrieden zu sein mit dem, was ich habe und tue. Aber vielleicht ist das auch zu weit hergeholt. Christof schreibt auf seinem Minimalismus-Blog von zahlreichen Reisen. Aber seine Reisen gestalten sich sehr simpel. So ist er wohl in erster Linie als Wanderer unterwegs. Diese Art die Welt zu erkunden ist wohl auch diejenige, die mich am ehesten reizen würde. Mit dem Fahrrad oder zu Fuß von einem Ort zum anderen zu gelangen und dabei auch etwas für seine Gesundheit zu tun. Am liebsten in Gesellschaft mit anregenden Gesprächen.

7. Kosmetik und Wellness sind mir unwichtig

Wie erwähnt, hängt mein Massagegutschein schon seit anderthalb Jahren an unserem Kühlschrank. Ich habe einfach kein Bedürfnis nach Massage. Genauso wenig nach Kosmetik oder Wellness. Ich besitze nur sehr wenige kosmetische Produkte und lege überhaupt keinen Wert auf bestimmte Marken. Wenn, dann achte ich höchstens darauf, dass die Produkte vegan und umweltfreundlich sind.

Ich benutze mit meinen Kindern ein Familienduschgel und Familienshampoo. Für die Nassrasur meiner Beine nutze ich Duschgel oder den Rasierschaum meines Mannes. Ansonsten verwende ich kaum kosmetische Artikel. Zeit für die „Beauty“, wie das manche Frauen nennen, nehme ich mir generell kaum.

Das soll natürlich nicht heißen, dass es mir völlig egal ist, wie ich aussehe! Ich würde keineswegs ungepflegt daherkommen wollen. Aber ich bin und erscheine sehr gerne natürlich und investiere schlicht nicht viel Zeit in ein „perfektes“ (und dann auch meist nicht mehr natürlich aussehendes) Styling.

8. Mein monatliches Taschengeld bleibt meist unangetastet

Damit sowohl mein Mann als auch ich je ein bisschen Geld haben, das wir nach Belieben ausgeben können, ohne dass der andere seine Meinung dazu äußert, überweisen wir für jeden von uns 200 Euro monatlich auf separate eigene Konten. In Wirklichkeit bräuchte ich dieses Geld überhaupt nicht. Ich kaufe mir höchstens mal ein Buch oder bezahle den Druck meiner Tagebücher davon. Letztendlich landet mein Taschengeld fast vollständig auf meinem Sparkonto.

Fazit

Mag sein, dass ich mit meinem simplen Kleidungs- und Lebensstil auf manche Menschen keinen Eindruck mache. Aber muss ich Menschen beeindrucken, die auf sowas Wert legen? Jeder hat seine eigene Weltanschauung und man wird nie jedem Menschen gefallen. Zumindest nicht, wenn man authentisch leben möchte. Und ich bin niemand, der sich für andere anpasst, sondern versuche stets, ich selbst zu bleiben. Dafür wurde ich in der Jugend zeitweise gehänselt und eckte öfters an. Letzt endlich habe ich es aber nach einer anfänglich schwierigen Zeit in jeder Schulklasse und an jeder Arbeitsstelle geschafft, so wie ich bin, akzeptiert und geschätzt zu werden.

Was versteht ihr unter Minimalismus? Kann ich mich als Minimalistin bezeichnen? Ich las kürzlich, ein "echter" Minimalist reduziere seine Besitztümer so, dass sie in einen Rucksack passten. Oftmals handelt es sich hierbei aber um Menschen, die vorher das andere Extrem gelebt hatten, während ich von Grund auf eine Person "mit minimalistischen Zügen" bin. Das Bedürfnis, meine Besitztümer dermaßen zu reduzieren, habe ich nicht. Auch könnte ich mir nicht vorstellen, stets unterwegs zu sein und kein richtiges Zuhause zu haben, wie das wohl bei vielen Minimalisten der Fall ist.

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6 comments:

Hallo Shani, ich lese deine Beiträge mit großem Interesse. Ich bewundere es, wenn Leute mit minimalistischem Lebensstil glücklich sind. In machen Dingen bin ich auch minimalistisch, was z.B. Urlaub angeht (das ist so ähnlich wie bei dir) oder Kinderklamotten, die kaufe ich auch gebraucht und komme niemals auf die Summe, die anscheinend Durchschnitt ist. Aber ich kaufe mir gerne auch mal etwas Neues. Das bezieht sich aber auch auf etwas Gebrauchtes, das dann nur für mich neu ist. Darüber freue ich mich auch: Ich durchforste Ebay oder Ebay Kleinanzeigen, um etwas Schönes zu finden. Beim Aussortieren geht es mir wie dir: Ich räume gerne mal Sachen weg oder gebe sie weg, dann fühle ich mich besser. Unsere Wohnsituation ist anders: Wir haben ein Haus mit Keller, da neigt man dazu, einfach mal Sachen abzustellen. Er füllt sich fast von alleine 🙁

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Hallo Katharina,

vielen Dank für deinen Kommentar! Ich freue mich, dass dir meine Beiträge gefallen!

Es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, dass ich mich nicht auch mal über etwas Neues freue. Ich denke, das hat dann doch jeder Mensch ein Stück weit? Wenn ich zum Beispiel mal ein besonders schönes Kleidungsstück entdecke oder bekomme (egal ob neu oder gebraucht), finde ich das schon auch toll. Aber ich gehe nicht aktiv auf die Suche danach, es sei denn, ich brauche wirklich dringend etwas.

Spannend, dass du in Sachen Urlaub ähnlich fühlst wie ich. Das ist doch eher selten, denke ich. Ich kenne kaum jemanden, der nicht mehrmals jährlich verreist. 🙂

Das mit dem Keller kann ich auch gut nachvollziehen. Es kostet ja doch immer auch Überwindung, sich von etwas gänzlich zu trennen. Zu unserer Wohnung gehört nur ein sehr kleines Kellerabteil, da haben wir tatsächlich auch nicht die Möglichkeit, viel abzustellen.

Viele liebe Grüße

Shani

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Thema verreisen: das ist ab einem gewissen Grad mit so kleinen Kindern, wie du und ich sie haben, eben auch eher Stress als Erholung. Ich kenne vor allem Singles oder kinderlose Paare, die viel verreisen. Aber Familie mit Kindern eher nicht oder es ist dann der Urlaub im Campingwagen oder Urlaub als Selbstversorger…

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Das mit dem Stress sehe ich genauso. 🙂 Deshalb sind wir die wenigen Male in Begleitung nahestehender Personen gereist, so hatte man wenigstens etwas Unterstützung und nette Gesellschaft. Herzliche Grüße, Shani

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Ja das klingt sehr ähnlich wie bei mir.
Für die Kinderklamotten gebe ich auch wenig Geld aus. Nur die Winterschuhe, die sind wirklich teuer, aber wir sind so viel draussen, da ist es mir einfach wichtig, dass sie stets warme und trockene Füsse haben.

Danke für deine Beiträge, viele interessante Inputs und doch einige Parallelen ;): Liebe Grüsse aus der Schweiz

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