Viele Kinder im Bett

Viele Kinder, wenig Platz – kreative Wohnungseinteilung

Wir leben zu fünft in einer Dreizimmerwohnung und erwarten unser viertes Kind. Langfristig hoffen wir, dass wir in etwas Größeres umziehen können, damit vielleicht mal nur zwei Kinder sich ein Zimmer teilen müssen. Oder wer weiß, vielleicht reicht unser Budget ja sogar irgendwann für mehr, sodass jedes Kind ein eigenes Zimmer bekommt.

Brauchen Kinder ein eigenes Zimmer? 

Wenn es möglich ist, ist das ein Geschenk für jedes Kind. Aber kein Kind braucht meiner Meinung nach ein eigenes Zimmer, um glücklich zu sein. Das Glück eines Kindes hängt von anderen Faktoren ab als von einem eigenen Zimmer. Ein eigenes Zimmer hat es, bis es irgendwann auszieht. Es profitiert ein paar Jährchen davon. Aber was ist mit einem Geschwisterkind, mit dem ein anderes Kind vielleicht seine ganze Kindheit und Jugend hindurch sein Zimmer teilen muss. Es hat von diesem Geschwisterkind nicht nur ein paar Jährchen etwas, sondern sein ganzes Leben lang. Es hat einen Menschen, der bis zu seinem Lebensende zutiefst mit ihm verbunden sein wird. Vielleicht geht ja beides, ein eigenes Zimmer und ein Geschwisterkind. Aber möglicherweise entsteht nicht dieselbe Verbundenheit zwischen Geschwistern, wenn sich diese das Zimmer nicht teilen? Auf jeden Fall bin ich der Meinung, dass man seine Entscheidung, ob man ein weiteres Kind kriegen soll oder nicht, nicht von einer Immobilie abhängig machen sollte. Nur, weil man eventuell nicht jedem Kind ein eigenes Zimmer bieten könnte, auf ein weiteres Kind zu verzichten, finde ich persönlich falsch. Ein Geschwisterkind ist in meinen Augen eine größere Bereicherung fürs Leben als ein eigenes Zimmer. Außerdem kann es ja sein, dass die finanziellen Möglichkeiten sich im Laufe der Jahre ändern und man sich später doch eine größere Wohnung leisten kann. Aber für ein weiteres Kind ist es dann möglicherweise zu spät.

Unser viertes Kind wird in unserer Dreizimmerwohnung auch noch Platz haben, ohne dass wir uns eingeengt fühlen. Wir haben unsere Wohnung etwas anders aufgeteilt und eingerichtet, als es bei uns üblich ist. Unsere Wohnung besteht aus einem kleinen, einem mittelgroßen und einem großen Raum. Sie sind eigentlich als Kinderzimmer, Elternschlafzimmer und Wohnzimmer gedacht.

Ein Schlafzimmer für alle

Das kleinste Zimmer, also das eigentliche Kinderzimmer, nutzen wir als Schlafzimmer. Wir alle schlafen in diesem Raum. Am liebsten hätten wir darin ein ganz langes Bett, auf dem wir alle liegen könnten. Aber dazu ist der Raum zu klein. Wir haben deshalb ein 1,40m Hochbett und darunter auf dem Boden einen gleich großen Lattenrost mit einer Matratze. Die kleinen Kinder und ich schlafen unten. Da das Lattenrost und die Matratze direkt auf dem Boden liegen, ist es nicht schlimm, wenn ein Kind aus dem Bett kullert. Oben schläft bislang nur unsere älteste Tochter mit ihrem Papa. Wir haben das Ikea-Hochbett gebraucht über Ebay Kleinanzeigen gekauft und hatten das Glück, dass die Beine bereits vom Vorbesitzer gekürzt worden waren. Das Hochbett ist also 30cm niedriger als die originalen Ikea-Hochbetten. Außerdem haben wir eine eigene Leiter zum Hochsteigen gebaut, die nicht schräg am Bett steht, sondern gerade nach unten geht. So nimmt die Treppe keinen zusätzlichen Platz im Raum ein. Damit die Kinder das Hochbett nicht zum Spielen und Toben nutzen, was auf dieser Höhe gefährlich wäre, befestigen wir tagsüber ein Holzbrett an der Leiter. So können sie gar nicht hinaufklettern.

Seile als Aufstehhilfe

Zwischen zwei schlafenden Kindern liegend aufzustehen ist manchmal ganz schön schwierig, ohne die Bauchmuskeln zu benutzen (was in der Schwangerschaft und nach der Geburt vermieden werden sollte) und ohne sich auf einem Kind abzustützen und es aufzuwecken. Um mir das Aufstehen zu erleichtern, haben wir über meinem Bett, also auf der Unterseite des oberen Bettes, ein Seil befestigt, das auf zwei Seiten herunterhängt. Jede Seite haben wir mit je zwei Knoten versehen, an welchen ich mich festhalten und hochziehen kann. Spaß haben auch die Kinder an den Seilen. Sie können damit tagsüber schaukeln und Purzelbäume schlagen. Unser unteres Bett ist nämlich im Gegensatz zum oberen Bett zum Spielen nicht tabu. Da es „überdacht“ ist, spielen sie auch oft, dass es deren Haus wäre.

Die Kinder gehen mit ihren Alltagsklamotten aufs Bett und im Sommer sind diese manchmal ziemlich sandig. Als es mir unangenehm wurde, im Sandkasten zu schlafen, ließ ich eine Tagesdecke nähen, die ich vorne und hinten um die Matratze umschlagen kann. So hält sie gut fest und wellt oder verrutscht nicht.

Abgesehen von den Betten befinden sich im kleinsten Raum auch unsere Kleiderschränke und eine Kommode. Die Klamotten und Schuhe von uns allen und sämtliche Bettwäsche und Ersatzdecken für Gäste befinden sich in diesen Schränken.

Geräumiges Spielzimmer

Der eigentlich als Elternschlafzimmer gedachte Raum enthält also keine Kleiderschränke und kein Bett. Stattdessen steht ein Sofa darin, das wir zum gemeinsamen Bücherlesen nutzen können und sich für Übernachtungsgäste ausklappen lässt. Für Übernachtungsgäste ist dieser Raum ideal, da er nachts von uns sowieso nicht genutzt wird. Er dient ausschließlich als Spielzimmer. Darin befinden sich zwei große Regalwände, in denen oben, wo die Kinder nicht hinkommen, unsere Sachen, und unten die Spielsachen verstaut sind. Außerdem enthält das Zimmer ein großes Puppenhaus und ein selbst gebasteltes Papphaus zum Begehen mit einer Spielküche darin. Vor kurzem hatten wir noch ein selbstgebasteltes Kasperletheater, aber dieses mussten wir aus Platzmangel zugunsten des Puppenhauses entsorgen. In der Mitte liegt ein Teppich, auf dem die Kinder mit ihren Spielsachen spielen können. Der Raum ist für ein Kinderzimmer ziemlich groß. Wenn andere Mütter uns mit ihren kleinen Kindern besuchen, ist es in diesem Raum sehr gemütlich, da wir auf dem Sofa Kaffee trinken und gleichzeitig die Kinder im Auge behalten können. Alle, die uns besuchen, sind von diesem Spielparadies begeistert.

Wohn-, Ess-, Bastel- und Arbeitszimmer in einem

Unser Wohnzimmer ist zum Glück recht groß und gut geformt. Wir nutzen es zum Arbeiten, zum Essen, zum Basteln und abends zum Zusammensitzen oder Fernsehen. Wir haben also eine kleine Schreibtischecke, wo sich beide unsere Computer mit zwei Bürostühlen befinden. Hinter dem Esstisch steht ein Regal mit den ganzen Bastelmaterialien. Auf dem Esstisch liegt eine gewachste Tischdecke, die sich problemlos abwischen lässt, sowohl nach dem Essen, als auch nach dem Basteln oder Malen mit Wasserfarben (ohne zusätzliche Unterlage). Der Tisch wird durch die Wachstischdecke optimal geschützt. Er hat Platz für sieben Personen, lässt sich aber verlängern für bis zu 12 Personen. Die Tischdecke von Ikea haben wir extra in dieser maximalen Länge zugeschnitten. In der Regel ist sie auf einer Seite nach innen gefaltet, damit kein zu langes Stück nach unten hängt. Außerdem haben wir natürlich ein Sofa und den Fernseher sowie mehrere Bücherregale und ein E-Piano im Wohnzimmer untergebracht.

Ein Kindertisch in der engen Küche

Unsere Küche ist relativ schmal. Ein normaler Tisch für uns alle hat darin keinen Platz, deshalb essen wir die Hauptmahlzeiten, wenn wir zu fünft sind, im Wohnzimmer. Sind wir nur zu viert oder essen nur die Kinder etwas zwischendurch, klappt das auch in der Küche, denn dort steht ein kleiner Kindertisch mit vier Stühlen.

Wir haben aber auch schon zu fünft an dem Tisch gegessen, wenn es schnell gehen musste oder der Wohnzimmertisch mit bemalten Kisten oder Regalen belegt war.

Lese hier, was die Vorteile an unserer kleinen Wohnung sind:

Zufrieden sein mit dem, was man hat

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10 comments:

Liebe Shani,
ich habe dich gerade über den Link bei Christof von einfachbewusst gefunden und freue mich, mich demnächst hier mehr umzugucken. Wo ich dir auf jeden Fall zustimme (habe ich gerade beim Überfliegen gesehen): Nein, die Entscheidung für ein Kind sollte nicht abhängig sein von der Immobilie. Das stimmt!
Allerdings bin ich auch kein kompletter Fan von sich ein Zimmer teilen – ich habe das bis zu meinem Auszug, und in Teenagerjahren war das schon ziemlich doof. Aber es ist ja auch nicht schlimm, wenn was mal doof ist. Bei uns reichte das Budget einfach auch nicht für mehr, und gleichzeitig war gerade als Kinder das Zimmerteilen und v.a. in einem Zimmer schlafen ziemlich cool!!!
LG Nadine

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Hallo Nadine,

ich freue mich, dass du auf meine Seite gelangt bist!

Ja, ich glaube dir gerne, dass es nicht immer einfach war, das Zimmer mit deiner Schwester (?) teilen zu müssen. Ich selbst kann nicht aus eigener Erfahrung beurteilen, was das bedeutet, da ich (als einziges Mädchen) schon recht früh ein eigenes Zimmer hatte. Ich kann mir gut vorstellen, dass man in der Jugend eine Rückzugsmöglichkeit für sich alleine vermisst.

Ich denke, dass man sich aber auch sehr oft mit anderen vergleicht und dadurch der Frust entsteht. In München ist es beispielsweise gar nicht so ungewöhnlich, dass Geschwisterkinder sich ein Zimmer teilen müssen, weil der Wohnraum enorm teuer ist. Hier denke ich, kommen Kinder besser damit klar, als in Regionen, in denen “alle anderen” ein eigenes Zimmer haben. Wir hatten in meiner Kindheit eine sehr kleine Wohnung, die ich aber gar nicht als klein wahrnahm, weil ich es einfach so gewohnt war. Erst, als eine Klassenkameradin mich darauf aufmerksam machte, was für eine kleine Wohnung wir hätten, wurde es mir auf einmal unangenehm.

Mit Sicherheit fühlen sich unsere Kinder aber jetzt, wo sie noch klein sind, sehr wohl in unserer Dreizimmerwohnung. Wir nehmen schon an, dass wir uns eines Tages eine größere Bleibe leisten können. Aber wenn es nicht für jedes Kind ein eigenes Zimmer gibt, glaube ich, hat man auch als Eltern Einfluss darauf, wie die Kinder damit umgehen. Wir können unseren Kindern aufzeigen, wie gut es uns geht im Vergleich zu anderen Gesellschaften. Wir können ihnen auch beibringen, wie wenig Einfluss Materielles auf das echte Glücksempfinden hat. Und dass man nicht immer den Weg gehen muss, den “alle anderen” gehen, sondern auch seine eigenen Überzeugungen vertreten kann.

Wie hat sich das Zimmerteilen auf die Beziehung zu deiner Schwester ausgewirkt? Seid ihr dadurch enger verbunden? Oder glaubst du, das hat nichts zur Sache?

Liebe Grüße

Shani

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Liebe Shani,
auch bei mir gab es andere Kinder im Umfeld, die sich ein Zimmer geteilt haben. Auch wenn das eher seltener der Fall war – und ich wusste auch, dass mein Vater sich mit zwei Brüdern zusammen ein Zimmer teilen musste, als Kind. Ja, ein wenig kann man das von Elternseite aus begleiten, aber ich glaube, wirklich einen Raum für sich zu haben, egal wie klein oder groß ist zu einem gewissen Zeitpunkt schon gut und toll. Ich denke da gerade an Virginia Wolfs “A Room of one’s one”.
Es ist keine schlimme Erfahrung gewesen, und war machbar. Vielleicht hat es auch für ein paar soziale Kompetenzen gesorgt, oder dafür, dass ich im Studium auch mit 12 qm für mich alleine völlig zu frieden war, während andere Leute eine zwei Zimmer Wohnung zum Leben brauchten. Für einen besseren Kontakt zu meiner Schwester hat es nicht gesorgt, aber wie im Kommentar von Bea, auch nicht zu einer schlechteren. Dieses Zimmerteilen ist eher eine Erinnerung, etwas, was uns miteinander verbindet und eine gemeinsame starke Erinnerung ist.
LG Nadine

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Hallo Shani,

habe mir als Kind mit meinen Geschwistern (Schwester, 3 Jahre jünger und Bruder, vier Jahre jünger) ein 15qm-Zimmer geteilt. Das war anfangs schön, mit zunehmendem Alter aber nicht mehr. Zum Schluss gab es eigentlich nur noch Stress, weil keinewirkliche persönl. Rückzugs- und Entwicklungsmöglichkeit bestand. Da habe ich mich oft in die hinterste Ecke im Elternschlafzimmer verkriechen müssen um bspw. mit Walkman Musik zu hören und meine Ruhe zu haben. Da wir es nicht anders kannten, haben wir die relativ beengten Wohnverhätnisse als Kinder nie bewusst hinterfragt oder darüber gejammert. Es war eben so und wirklich geschadet hat es sicher nicht. Auf eine besondere Art zusammengeschweißt hat es uns andererseits aber auch nicht. So habe ich heutzutage keinen Kontakt mehr zu meinen Geschwistern. Da spielen natürlich noch viele andere Faktoren eine Rolle, für die man das gemeinsame Kinderzimmer sicher nicht verantwortlich machen kann. Es ist halt nur kein Garant für die Entwicklung eines supertollen Geschwisterzusammenhalts. Was ich interessant finde ist, dass Einzelkinder, die immer ein eigenes Zimmer hatten, im Erwachsenenalter häufig einen viel ausgeprägteren Drang zu (größerem) Bewegungsspielraum haben als es z.B. bei mir der Fall ist.

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Hallo Bea,

vielen Dank für deinen spannenden Kommentar.

Mit zwei Geschwistern das Zimmer teilen zu müssen ist bei uns wirklich eine absolute Seltenheit! Ich kenne niemanden, der das bis in die Jugend musste.

Schade, dass du heute keinen Kontakt mehr zu ihnen hast. Ja, wie etwas ausgeht, hängt immer von vielen Faktoren ab. Geschwister können ja oft auch ganz unterschiedliche Typen sein, da kann ein gemeinsames Zimmer wahrscheinlich auch nichts bewirken. Aber spannend finde ich, dass ihr eure Wohnsituation als Kinder auch nicht hinterfragt habt. Genauso wie ich.

Ich glaube auch, dass es sehr prägend ist, wie man es selbst als Kind erlebt hat. Ich habe schon Leute sagen hören: “Wir haben nie in einem Haus gelebt, deshalb habe ich auch heute danach gar nicht das Bedürfnis.” Während andere zum Beispiel erzählen: “Ich hatte als Kind ein eigenes Zimmer und für mich war es ganz klar, dass meine Kinder das auch brauchen!”

Liebe Grüße

Shani

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Hallo Shani,
damals (bin Anfang 50) war das bei einigen befreundeten Familien durchaus üblich, weil finanziell nicht anders machbar. Immerhin war die Whg. mit insgesamt 95qm gar nicht mal klein. Diese Fläche haben wir zum Spielen und Toben auch voll ausgenutzt :-). Insofern finde ich eure konsequent familientaugliche Wohnungsaufteilung jenseits irgendwelcher starren Nutzungsvorgaben super. Kreativität und Querdenken sind definitiv ein Plus, um das Beste aus den jeweils aktuell vorhandenen Möglichkeiten rauszuholen. Dann bleibt man auch bei sich ändernden Bedürnissen und Rahmenbedingungen flexibel.
Wenn ich mich übrigens rückblickend als Kind zwischen einem eigenen Zimmer und der Möglichkeit, ganz viel draußen in Wald und Flur unterwegs sein zu können (und das nahezu ohne elterliche Einschränkung und “Aufsicht” – gut, dass es noch keine Handys gab) entscheiden müsste, würde ich immer das “Draußen-Zimmer” wählen. Ich glaube, das letzteres noch viel ausschlaggebender für die Entwicklung ist. Dieses große Privileg hatten meine Geschwister und ich immerhin und dafür bin ich sehr dankbar. In einer Großstadt heutzutage vermutlich eher schwierig….
LG, Bea

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Hallo Shani,
ich finde es sehr schön, Mut zu mehr als ein oder zwei Kindern zu haben. Kinder sind eine große Bereicherung und viel Arbeit. Wenn ich lese, dass alle “weiteren Kinder” quasi mitlaufen bin ich immer wieder erstaunt. Das mehr an Wäsche, an schulischen Verpflichtungen, mehr an Freunden, Platz im Auto, Betreuung oder alle Sportaktivitäten und Hobbies unter einen Hut zu bekommen, wächst mit jedem Kind. Ich habe 3 Mädchen, jetzt 20, 18 und 16 Jahre und wir bewohnen ein Haus mit ca. 120 qm. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Mädels gerne mit ihren Geschwistern in einem Zimmer gelebt haben. Das Baby hatte immer ein extra (Schlaf) Zimmer für die Zeit des Stillens, damit ich Ruhe für mich und das Baby hatte und die Geschwister und mein Mann nicht in ihrer Nachtruhe gestört wurden. Falls das einen negativen Beigeschmack haben sollte, ich habe die Zeit genossen.
Mit meiner Familie und meiner Schwester lebte ich, jetzt Mitte 50, in einer 60 qm großen Wohnung, ein Kinderzimmer, ein Kleiderschrank für alle Jahreszeiten. Das ging sehr gut, auch weil unser Kinderzimmer draußen war. Im Sommer im Freibad , im Wald, mit dem Fahrrad unterwegs und immer ohne “Beaufsichtigung”. Im Winter Schlittenfahren und Skifahren. Aber mit 18 und dem ersten Freund wurde es dann schon schwierig. Und auch bei meinen Mädchen habe ich festgestellt, dass die Privatsphäre ab einer bestimmten Zeit so wichtig wird, dass wir unseren Wohnraum neu aufgeteilt haben und versuchten die Zimmer ( alle hintereinander und nicht von einem Flur abgehend ) möglichst sinnvoll und ” gerecht ” zu verteilen. Eine Tochter ist inzwischen ausgezogen, die Schwestern freuen sich über ein Ankleidezimmer 🙂
Ich wünsche euch alles Gute mit eurer momentanen Wohnsituation , die wie ich heraushöre, so auch in Ordnung ist. Für die Zukunft mit größeren Kindern aber mehr Platz, die allen gut tut!

Pupertät mal 3. Einmal durch, zweimal drin und zum Glück wieder fast voll berufstätig, sodass ich mich auch mit anderen Dingen ablenken kann.

LG Susanne

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Liebe Susanne,

vielen Dank für deinen interessanten Kommentar! Es ist immer sehr spannend zu erfahren, wie andere ähnliche Situationen erlebt haben.
Danke auch für die lieben Glückwünsche.

Herzliche Grüße
Shani

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